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Die besten Pflege-Tipps für Winterreifen

Kleber WinterreifenBei Winterreifen sollten Sie keine Kompromisse eingehen. Dies betrifft den Kauf ebenso, wie die Pflege der Pneus. Durch falsche Lagerung können sich Winterreifen schnell abnutzen. Sind Sie mit abgefahrenen Reifen unterwegs, gefährden Sie die Sicherheit von Fahrzeug und Insassen. Nur ein ausreichendes Profil sorgt für den nötigen Grip. Abgenützte Reifen verlängern den Bremsweg erheblich und sorgen für eine unsichere Kurvenlage. Folgender Ratgeber verrät Ihnen, wie Sie durch die richtige Pflege und Lagerung die Lebensdauer Ihrer Winterreifen verlängern können.

So pflegen Sie die Winterreifen richtig nach dem Wechseln

Die besten Pflege-Tipps für WinterreifenIst die Wintersaison vorüber, wird es Zeit, das Auto auf den Sommerbetrieb umzustellen. Dabei ist vorrangig an den Reifenwechsel zu denken. Nachdem die Winterreifen durch die Sommerbereifung ausgetauscht wurden, sollten die dreckigen und abgenutzten Pneus nicht einfach bis zum nächsten Winter eingelagert werden.

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Mit der richtigen Pflege sorgen Sie dafür, dass die Reifen gut über den Sommer kommen und auch in der kommenden Wintersaison verlässlich und sicher erscheinen.

Flugrost oder tiefgreifende Schäden?

Hat sich über den Winter auf den Felgen Flugrost abgesetzt, ist dieser harmlos und lässt sich einfach mit einem Schwamm oder einer Drahtbürste entfernen. Dabei können Sie dann auch erkennen, ob es sich wirklich nur um eine oberflächliche Ablagerung handelt oder ob der Rost womöglich bereits um sich gegriffen hat. Vergewissern Sie sich in diesem Fall am besten in einer Fachwerkstatt, ob die Winterreifen für eine weitere Saison verwendet werden können oder es Zeit für neue Winterräder vom selben Typ oder einer anderen Marke ist.

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Tipp: Stahlfelgen sind für Winterräder gut geeignet, da sie weniger schnell rosten.

Erst checken – dann einlagern

Der Reifenwechsel im Frühling ist eine gute Gelegenheit, um die Pneus einer Qualitätskontrolle zu unterziehen. Damit wird sichergestellt, dass die Reifen auch im kommenden Winter noch fahrbereit sind. Ist dies nicht der Fall, können Sie sich bereits frühzeitig um eine neue Bereifung kümmern. Die Hersteller bieten im Sommer häufig attraktive Rabatte auf die Winterbereifung.

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Die Winterreifen müssen in jedem Fall ersetzt werden, wenn an den Flanken Risse oder Beulen sichtbar werden. Steine im Profil sind dagegen meist kein Grund, den Reifen zu tauschen. Ein Schraubenzieher kann zu Hilfe gekommen werden, um die Steine aus dem Gummi zu entfernen. Anschließend kontrollieren Sie, ob tiefergreifende Schäden entstanden sind. Bevor die Reifen eingelagert werden, sollten Sie auch testen, ob das Ventil sich fest verschließen lässt.

Wasser marsch

Eine aufwendige Konservierung von Winterrädern macht laut Fachkreisen wenig Sinn. Es genügt vollkommen, wenn Sie die Räder mit einem Hochdruckreiniger säubern. Dabei darf der harte Wasserstrahl aber nicht direkt auf die Reifen zielen. Dies kann Schäden im Gummi zur Folge haben.

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Tipp: Bevor Sie die Winterreifen einlagern und in Beutel verpacken, sollten diese komplett abgetrocknet sein.

Die Reifen richtig einlagern – das sollten Sie beachten

Im Sommer schicken Sie die Bereifung für die kalte Jahreszeit in den Winterschlaf. Beachten Sie bei der Lagerung, dass die Pneus möglichst keiner Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Das UV-Licht beschleunigt den Alterungsprozess des Reifengummis. Am besten lagern Sie die Reifen im Keller oder an einem anderen kühlen, trockenen und dunklen Ort.

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Die Vor- und Nachteile der Reifenlagerung im Überblick

nachlässige Reifenlagerung vorschriftsmäßige Reifenlagerung
  • kein Pflegeaufwand
  • kein bestimmter Aufbewahrungsort muss gefunden werden
  • Gummi kann durch Sonnenlicht geschädigt werden
  • Reifen rosten, wenn sie zu feucht gelagert werden
  • Reifen werden geschont
  • die Reifen sind beim nächsten Wechsel sauber
  • sie werden nicht durch äußere Einflüsse angegriffen
  • Pflegeaufwand notwendig
  • geeigneter Aufbewahrungsort muss gefunden werden

Tipp: Kompletträder werden übereinander gestapelt aufbewahrt. Wenn Sie keine Kompletträder verwenden, lagern Sie die Reifen nebeneinander und stehend.

Die Position im Auge behalten

Damit Sie die Räder im nächsten Winter wieder an derselben Stelle befestigen, ist es ratsam, bereits beim Abmontieren darauf zu achten. Sie können die Laufrichtung der Pneus beibehalten, indem Sie die Reifen wie folgt mit Kreide kennzeichnen:

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  • vorne links = VL
  • vorne rechts = VR
  • hinten links = HL
  • hinten rechts = HR

Diese kleine Eselsbrücke bewahrt Sie davor, dass falsch montierte Reifen für Vibrationen sorgen oder unangenehme Laufgeräusche verursachen.

Auf das Restprofil kommt es an

Kontrollieren Sie nach jedem Reifenwechsel das vorhandene Profil. Laut Gesetz ist eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern vorgeschrieben. Soweit sollten Sie es nicht kommen lassen. Der ADAC rät, Winterreifen schon bei einem verbliebenen Profil von vier Millimetern auszutauschen.

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Folgende Übersicht zeigt, welcher Verschleiß sich bereits ab vier Millimetern Profiltiefe ergibt.

Art der Aktion Leistung neuer Winterreifen Leistung mit vier Millimetern Profiltiefe
Bremsen auf Schnee 100 86
Aquaplaning 100 73
Nassbremsen 100 93
Zugkraft auf Schnee 100 48

Tipp: Ausgediente Winterreifen können im Sommer meist noch abgefahren werden.

So halten neue Winterreifen garantiert länger

Die Pflege der Winterreifen beginnt beim Kauf und bei der ersten Montage am Wagen. Achten Sie darauf, dass die Laufrichtung stimmt. Damit jeder Reifen gleichmäßig beansprucht wird, raten Fachleute, die Pneus nach 10.000 gefahrenen Kilometern achsweise zu tauschen. Nach dem Reifenwechsel fahren Sie zur nächsten Tankstelle und checken den Reifendruck.

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Gas geben – aber langsam

Mit neuen Winterreifen sollten Sie zunächst eher gemächlich unterwegs sein. Dies gilt zumindest für die ersten 100 Kilometer. Erst danach können Sie so richtig Gas geben und auf eine sichere Bereifung vertrauen. Dann sind die Winterreifen ausreichend eingefahren und die Profilblöcke sind rau genug. Da sich oft schmierige Rückstände auf den Reifen befinden, vermitteln diese beim Einfahren häufig ein eher schwammiges und unsicheres Fahrgefühl.

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Tipp: Höhe Geschwindigkeiten lassen Winterreifen schneller verschleißen. Daher ist es in der kalten Jahreszeit generell besser, den Fuß vom Gas zu nehmen.

Für Autofahrer gilt generell vorrausschauendes Fahren. Damit können nicht nur Unfälle vermieden werden, auch die Reifen werden geschont. Vermeiden Sie es, abrupt zu bremsen oder zu früh in einen höheren Gang zu schalten, halten Ihre Winterreifen länger.

Dies gilt auch für das allgemeine Fahrverhalten. Unangepasstes und schnelles Manövrieren beim Ein- und Ausparken kann die Reifen beschädigen. Dies passiert besonders häufig, wenn Sie über den Bordstein holpern oder an dessen Kanten entlang schleifen. Zeigen sich Risse in der Außenhaut des Reifens, ist dieser nicht mehr fahrbereit.

Bildnachweise: Adobe Stock / standret, Amazon / Kleber

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