Datenschutzbestimmung Mehr Infos

ⓘ Hinweise: Cookie-Nutzung | Produktauswahl, Finanzierung und Bewertungsverfahren

Gummipfleger – nie mehr festgeklebte oder festgefrorene Autotüren

Gummipfleger Gegenüber Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit reagiert Gummi recht empfindlich. Steigen die Temperaturen, dehnt sich Gummi aus. Bei sinkenden Temperaturen zieht sich das Material zusammen. Hitze, Kälte, Frost, UV-Strahlung und natürlicher Abrieb strapazieren die Gummidichtungen am Auto. Gummi hat die Eigenschaft, im Laufe der Zeit spröde zu werden und zu reißen, vor allem an stark beanspruchten Stellen. Ist eine Gummidichtung erst einmal gerissen, muss sie ausgetauscht werden, was recht teuer werden kann. Bei älteren Fahrzeugen sind Austausch-Teile unter Umständen nicht mehr erhältlich. Damit es nicht so weit kommt, sollten Sie dem Alterungsprozess entgegenwirken und den Gummidichtungen Ihres Autos Pflege angedeihen lassen. Damit verhindern Sie auch, dass Gummidichtungen, beispielsweise an den Türen, im Winter festfrieren.

Gummipfleger Test 2019 / 2020

Was ist Gummi?

Gummipfleger Grundlage zur Herstellung von Gummi bildet Kautschuk. Kautschuk ist ein Begriff aus dem Wortschatz der Indianer. Die Silbe cao steht für Baum und ochu für Träne. Um Kautschuk zu gewinnen, schnitten Indianer die Rinde des Kautschuk- beziehungsweise Gummibaumes ein und sammelten die über Nacht austretende Milch – den sogenannten Latex. 1839 kam Charles Goodyear auf die Idee, Schwefelsäure beizumischen und das Ganze zu erhitzen. Ihm haben wir zu verdanken, dass durch Vulkanisation auch heute noch aus dem Rohstoff Kautschuk widerstandsfähiger Gummi hergestellt werden kann.

» Mehr Informationen

Angebaut werden Kautschukbäume heute in Asien. Der nachwachsende Rohstoff sichert das Einkommen von Bauern in Thailand, Indonesien, Malaysia, China und Vietnam. In Südamerika verhindert ein Pilz die Bewirtschaftung großer Plantagen mit Kautschukbäumen.

Seit 1909 kann Kautschuk auch industriell hergestellt werden. Die Basis bildet Erdöl. Vom heute verarbeiteten Kautschuk stammt 40 Prozent aus dem biologischen Anbau. Aus etwa zwei Dritteln des weltweit erzeugten Kautschuks werden Reifen gefertigt.

Funktion von Gummi beim Auto

Gummidichtungen an Fenstern, Türen, Kofferraum, Motorraum und Schiebedach verhindern das Eindringen von Kälte, Hitze oder Feuchtigkeit ins Wageninnere.  Ohne Pflege verlieren die Dichtungen ihre Elastizität. Schließen Türen und Fenster oder das Verdeck beim Cabrio aufgrund defekter Gummidichtungen nicht mehr richtig, werden die durch den Fahrtwind entstehenden Geräusche lauter, Zugwind und Feuchtigkeit dringen ein. Feuchtigkeit sammelt sich unter anderem an der Türverkleidung, die Scheiben beschlagen, es bilden sich Schimmel und unangenehme Gerüche. Gelangt Feuchtigkeit in den Motorraum, kann die Elektronik Schaden nehmen.

» Mehr Informationen

Welche Bedeutung Gummidichtungen zukommt, sind sich viele Fahrzeughalter nicht bewusst. Die Gummipflege Auto wird vernachlässigt – bis der Schaden eintritt. Soweit muss es nicht kommen, die Pflege nimmt nicht viel Zeit in Anspruch. Es werden verschiedene Pflegeprodukte angeboten, Gummipfleger kaufen können Sie in Form von:

  • Gummipflege Spray
  • Pflegestift
  • Als flüssiges Mittel

Welche Gummipfleger bevorzugen Sie?

Gummipflegemittel Anwendung
Gummipflege Spray
  • sehr ergiebig
  • für große Flächen gut geeignet
  • ungenaues Aufsprühen
  • Lappen oder Schwamm ist erforderlich
Gummipflegestift
  • sehr handlich
  • für kleine Flächen
  • genaues Auftragen ist möglich
  • Anwendung geht schnell
  • Pflegemittel wird mit einem Applikator aufgetragen
Flüssige Mittel
  • bestens für größere Flächen
  • genaue Anwendung ist möglich
  • muss mit Schwamm oder Tuch aufgetragen werden
  • dauert etwas länger
  • besonders gründliche Pflege

Richtige Anwendung für optimale Ergebnisse

Gehören auch Sie zu den Autobesitzern, die bisher der Gummipflege Auto keine Beachtung geschenkt haben, dann sollten Sie sich angewöhnen, diese Pflege nach jeder Autowäsche vorzunehmen. Pflicht ist mindestens vor Winter- und Sommeranfang.

» Mehr Informationen

Alle Gummidichtungen müssen zunächst gründlich gereinigt werden. Verschmutztes Gummi kann die Pflegestoffe nur schlecht aufnehmen. Es ist empfehlenswert, dazu ein Mikrofasertuch und beispielsweise Essigwasser oder einen Kunststoffreiniger zu verwenden. Achten Sie bei gekauften Reinigungsmitteln auf schädliche Inhaltsstoffe. Tenside, Alkohol oder Lösungsmittel können dem Gummi zusätzlich schaden.

Erst wenn die Dichtungen und Flächen vollständig trocken sind, kann mit der eigentlichen Pflege begonnen werden. Benutzen Sie in der kalten Jahreszeit keinesfalls Pflegemittel, die auf Wasserbasis hergestellt wurden. Bei Minustemperaturen gefriert das enthaltene Wasser und zerstört die Gummidichtungen. Beachten Sie immer die Angaben auf der Gebrauchsanweisung.

Anwender machen in der Regel sehr gute Erfahrungen mit der einfachen Handhabung von Gummipflegestiften, beispielsweise dem Sonax Gummipflegestift. Auch mit Auto Silikonspray können Sie schnell und unkompliziert arbeiten. Gummipflegemittel, wie Gummipflege Vaseline oder Gummipflege Glycerin, müssen mit einem Tuch oder Schwamm aufgetragen werden. Gute Gummipfleger ziehen schnell in das behandelte Material ein.

Mittel wie den Armorall Tiefenpfleger können Sie nicht nur zur Türgummipflege, sondern auch zur Pflege von Armaturenbrett, Reifen, Stoßstangen, Handtaschen, Sportgeräten, Gartenmöbeln und vielem mehr verwenden.

Welcher Gummipfleger ist der beste?

Stiftung Warentest hat bisher noch keinen Gummipflege Auto Test veröffentlicht. Sie finden im Internet aber Testberichte anderer Anwender. Hier erhalten Sie auch viele gute Tipps zur Pflege und erfahren, wo Sie die Mittel günstig kaufen können.

» Mehr Informationen

Für Ihren Gummipflege Test empfehlen wir Ihnen die Gummipflege Sonax sowie Produkte anderer namhafter Hersteller wie:

  • Gollit
  • Petzsold´s
  • Nigrin
  • Caramba

Hausmittel als beste Gummipfleger?

Ein beliebtes Gummipflegemittel ist Hirschtalg. Dieses Mittel nährt die Gummidichtungen und stellt eine Art Intensivpflege dar, die selbst die ältesten Dichtungen auffrischt und deren Lebenszeit verlängert. Allerdings haftet, im Gegensatz zu käuflichen Produkten, wie der Gummipflege Sonax, Schmutz sehr gut an Hirschtalg.

» Mehr Informationen

Tipp: Umweltfreundlich ist die Gummipflege Glycerin und mit Talkum, beides bekommen Sie in Drogerien und Apotheken. Talkum aufzutragen ist allerdings nicht ganz einfach.

Die Gummipflege Vaseline enthält Wasser und sollte nur in der warmen Jahreszeit als Alternative zu speziell hergestellten Mitteln eingesetzt werden.

Tipps zum Gummipfleger kaufen

Nach Ihrem Gummipflege Test möchten Sie Ihren Testsieger sicher möglichst günstig kaufen. Wie viele Autopflegemittel erhalten Sie auch Gummipfleger im Fachhandel für Kfz-Zubehör, beispielsweise ATU. Sie können eventuell auch bei Aldi oder Lidl ein Produkt kaufen. Diese Möglichkeiten haben den Nachteil, dass die Auswahl sehr begrenzt ist.

» Mehr Informationen

Das Angebot im Internet dagegen ist sehr umfangreich und erweist sich auch im Preisvergleich als vorteilhaft. Der Preis eines Gummipflegers liegt im Fachhandel vor Ort in der Regel über dem Preis im Online Shop. Im Online Handel müssen weder Mietkosten für die Verkaufsfläche noch Personalkosten bei der Verkaufspreiskalkulation berücksichtigt werden. Zum Preis für das Produkt können allerdings noch Kosten für den Versand anfallen.

Vor- und Nachteile eines Gummipflegers

  • längere Lebensdauer von Gummidichtungen
  • beugen teurem Austausch vor
  • verhindern das Festfrieren der Türdichtungen im Winter
  • kein Festkleben bei hohen Temperaturen
  • ein Pflegestift wie der Sonax Gummipflegestift passt in jede Tasche
  • Gummipflege Spray kann auch „danebengehen“

Gummi ist ein unverzichtbares Produkt. Es kommt zum Einsatz bei Förderbändern, als Antriebsriemen und in Federungssystemen. Aus Gummi werden Kondome, Handschuhe, Matratzen und Matten, Schläuche, Schutzkleidung und vieles mehr hergestellt. Umso fester Gummi werden soll desto mehr Schwefel wird zugesetzt.

Es gibt viele verschiedene Arten von Gummi. Sommerreifen und Winterreifen bestehen beispielsweise aus unterschiedlichen Gummimischungen. Sommerreifen müssen härter als Winterreifen sein und enthalten daher mehr Schwefel. Auch wird bei Winterreifen mehr vom kälteresistenten Naturkautschuk verwendet.

Unterschiede von Sommer- und Winterreifen

  • Sommerreifen:
    • verhärten sich bei Temperaturen unter 7° Celsius
  • Winterreifen:
    • mehr Abrieblängerer Bremsweg
    • höherer Rollwiderstand

Früher sorgte Ruß für die schwarze Farbe, heute übernimmt dies Kieselsäure.

Folgende Themen könnten Sie auch interessieren:

Konnten wir Ihnen weiterhelfen? Dann bewerten Sie uns bitte:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (66 Bewertungen, Durchschnitt: 4,33 von 5)
Loading...

Neuen Kommentar verfassen